Neues Jahr – neue Chancen

Vor uns liegt ein neues Jahr, ein neuer Horizont mit unendlich vielen Möglichkeiten für uns und unseren Planeten. Wir sind doch alle auf der gleichen Reise hier auf der Erde und wir sind nicht hierher gekommen, um perfekt zu sein. Wir sollten das Leben genießen, leben, lieben und lachen. Wut, Hass und Schuld sollten keinen Platz haben. Wir sollten einander und uns selbst vergeben und vor allem nicht zu hart zu uns selbst und anderen sein. Keiner ist perfekt und Fehler geben uns die Möglichkeit zu lernen und zu wachsen.

Natürlich bin ich auch keine Heilige. Prinzipiell mag ich keine Menschen und schon gar keine großen Menschenansammlungen. Meiner Meinung nach ist der Mensch die dümmste Spezies auf diesem Planeten, obwohl so viel Potenzial in uns steckt. Viele Menschen sind voller wunderbarer Ideen, doch leider gehen sie oft zwischen den Menschen, die nur zu ihrem Vorteil leben, unter. Menschen, die anders sind, werden belächelt, klein gehalten oder verhöhnt. Aber ist nicht genau dieses anders sein so interessant? Macht uns das nicht zu Individuen?

Ich muss auch nicht alle Menschen mögen und alles gut finden. Aber wenn ich die Menschen aus meinem Umfeld mit Respekt und Liebe behandle, werden sie das hoffentlich auch tun und so kann Großes entstehen. Sei „mit-fühlend“ und freundlich zu anderen und auch zu dir selbst. Durch Verständnis und Liebe finden wir auch selber Glück und Frieden für unser Leben.

Versuche mit dem was du hast, das Beste daraus zu machen. Ich übe mich zum Beispiel jeden Abend in Dankbarkeit. Drei Dinge, für die ich dankbar bin. Jeden Tag. So weiß ich Kleinigkeiten zu schätzen und auch wert zu schätzen. Öffne dich und gib Heilung und Wachstum einen Raum in deinem Leben.

Vielen Menschen fehlt auch der Bezug zu sich selber und zum eigenen Körper. Sie leben viel zu sehr im Außen. Nur wenige gehen über ihre persönlichen Grenzen und erfahren, zu was ihr Körper eigentlich in der Lage ist. Seit einigen Wochen gehe ich mit meinem Mann zum schwimmen. Nein, nicht im Hallenbad, sondern in einem See. Anfangs war es tatsächlich eine Überwindung bei Temperaturen bis in den Minusbereich, aber mittlerweile freue ich mich jede Woche darauf. Dieses Gefühl danach, die Herausforderung, macht fast schon süchtig.

Zusätzlich mache ich noch eine spezielle Atemtechnik nach der Wim Hof Methode. Durch schnelles Atmen und Luft anhalten mit leeren Lungen bringst du deinen Körper dazu, sein Immunsystem hochzufahren, dein Energie Level erhöht sich und du fokussiertest dich auf dich und deinen Körper. „Seinen Körper das tun zu lassen, wozu der Körper in der Lage ist“. Diese Aussage von Wim Hof ist schon fast ein Mantra für mich, wenn meine Lungen atmen wollen und mein Kopf sich denkt, was soll der ganze Mist. Aber dann habe ich 90 Sekunden lang mit leeren Lungen nicht geatmet und es fühlt sich fantastisch an.

Wie gesagt, du musst nicht alle Menschen mögen und du musst auch nicht die Welt retten. Aber wenn jeder das macht, was in seinen Möglichkeiten steht, dann wird die Welt schon ein Stückchen heller und freundlicher. Nutzen wir das neue Jahr und vielleicht können wir das Ruder für unseren Planeten doch noch herum reißen.

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